www.ronald-friedmann.de
100 Jahre KPD

Vom 30. Dezember 1918 bis zum 1. Januar 1919 tagte im Festsaal des Preußischen Landtags der Gründungskongress der Kommunistischen Partei Deutschlands. Bereits seit der Konferenz der Spartakusgruppe Mitte Oktober 1918 hatte die Frage der Schaffung einer eigenen Partei, außerhalb der USPD, der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei, die im April 1917 von Gegnern der Kriegspolitik der alten SPD gegründet worden war, im Mittelpunkt zahlreicher Diskussionen gestanden. Allerdings setzten viele führende Mitglieder der Spartakusgruppe, die sich am 11. November 1918 als Spartakusbund konstituierte, noch immer auf eine Revolutionierung der USPD und damit auf die Möglichkeit, auch künftig innerhalb einer Massenpartei als eigenständige Kraft handeln zu können. mehr
 

Gegen Kapp, Lüttwitz und Co.!
Aufruf zum Generalstreik (Ausriss aus dem Flugblatt)

Am 13. März 1920 putschten Kapp, Lüttwitz und Co. gegen die Weimarer Republik. Die Regierung des Sozialdemokraten Gustav Bauer, die energischen Widerstand angekündigt hatte, floh kampflos aus Berlin. Entscheidend für die Rettung der Republik war der Generalstreik, zu dem die Gewerkschaften aufgerufen hatten. Mehr als 12 Millionen Menschen schlossen sich dem größten politischen Massenstreik in der deutschen Geschichte an, um die Erungenschaften der Novemberrevolution zu verteidigen. Am 17. März 1920 war der Spuk vorbei, die Putschisten gaben auf. mehr

Karl-Liebknecht-Haus

Im Jahre 1912 begann am damaligen Bülowplatz in Berlin der Bau eines bemerkenswerten Gebäudes, des späteren Karl-Liebknecht-Hauses: Von 1926 bis 1933 war die vormalige Etagenfabrik die Zentrale der Kommunistischen Partei Deutschlands. Zwischen 1933 und 1945 hatten die deutschen Faschisten das Gebäude besetzt, in den letzten Kriegstagen wurde es teilweise zerstört. Von 1949 bis 1989 diente es der SED als Büro- und Gästehaus. Seit 1990 hat hier die PDS ihren Sitz, die 2007 durch Fusion mit der WASG zur Partei DIE LINKE wurde. mehr

Letzte Änderung: 27. Juli 2020